Samstag, 16. Oktober 2010
Adelaide, you really had me going this time...
Vor 9 Tagen haben wir uns von unseren Farmern getrennt und sind mit Roger, Flo und Maya in 6 Tagen nach Perth gefahren. Wir haben mal wieder tolle Plätze gesehen und ich habe einen sehr interessanten Australier kennenlernen dürfen! Roger ist 59 Jahre und lebt seit 5 Jahren in seinem Wohnmobil, nachdem er sein Haus in Byron Bay und seine Yacht verkauft hat...Er hat echt schon alles in Australien mitgemacht und ist wohl ein Vorbild eines jeden Backpackers!
Am Ende habe ich 3 Tage in Perth verbracht (leider zu wenig) und habe mir heute am 2ten Tag nochmal Adelaide angesehen. Gestern abend war ich noch in einem Irish Pub der mein Bild dann doch wieder etwas verbessert hat!
Morgen geht es mit Auto nach Melbourne, wo ich wahrscheinlich am Donnerstag ankomme.
Obwohl es in die Richtung immer kaelter wird, freu ich mich trotzdem da in Melbourne gerade ein riesen Festival stattfindet! Komme also wieder genau richtig!
Am 25.10. geht es dann noch für eine Woche nach Sinagpur und damit ist mein Auslandsjahr beendet.
Das Wetter stimmt mich auf jeden Fall schon mal auf Deutschland ein!
Ein paar Stranderinnerungen in Form von Fotos gibt es wie immer im Link rechts!
Montag, 27. September 2010
Unsere kleine Farm!
Nach einem Tag hatten wir das Chaos im Griff und zogen also auf die Farm! Eigentlich dachten wir, hier sitzen wir erstmal fest, da hier außer anderen Farmen auch nichts weiter ist und wir hatten ja kein Auto mehr. Eigentlich auch gut, da wir ja nur schnell etwas Geld verdienen wollten! Aber schon am 2ten Tag hat uns ein weiterer Farmer ein Auto angeboten, für 10 dollar am Tag! Super haben wir uns gedacht, da wir auch immer von unseren Farmern zu anderen Jobs gefahren werden mussten und wir deren Gastfreundlichkeit nicht überstrapazieren wollten... das Ergebnis ist ein keine Ahnung wie alter Mitsubishi Colt! Er sieht schlimm aus, fährt aber wie ne eins! Und eignet sich super zum driften im sand! Viel kaputt machen kann man ja eh nicht mehr!
So arbeiten wir jetzt 6 Tage die Woche, vergnügen uns mit Melonenkerne pflanzen, Bäume von Unkraut befreien, Gurkenpflanzen hochranken, Auberginen oder Paprika ernten...und da ich meinen Rücken ja nicht in der Pflege kaputt gekriegt habe, gebe ich hier nun mein bestes! Die Arbeit ist ätzend und anstrengend, aber was tut man nicht alles für schnelles Geld!
Jetzt heißt es noch 3 Wochen durchhalten, dann reisen wir weiter Richtung Perth.
Bis ganz bald, Sarah
Mittwoch, 1. September 2010
Aktuelles
Wir haben gleich 3 Tage dort verbracht.
Morgen verabschiede ich mich von Bianca und es geht mit Heiner und Eva weiter zum Nigaloo Reef. Ich wollte eigentlich dann nochmal irgendwann irgendwo arbeiten, aber darum habe ich mich noch nicht gekümmert ;)
Soviel Zeit bleibt mir ja jetzt auch nicht mehr und der Süden muss auch noch erkundet werden!
Sonntag, 22. August 2010
ich lebe noch
Wir haben das Outback überlebt und machen uns ab Donnerstag auf den Weg in den Süden.
Bis bald, es könnten ja auch mal ein paar Kommentare hinterlassen werden!
Sarah
Montag, 28. Juni 2010
Whitsundays
Freitag, 25. Juni 2010
neue Fotos vom Roadtrip!
Das Wetter war eher durchwachsen, aber es soll besser werden...Mir geht es sehr gut, der Bulli frißt ganz schön viel und manches ist doch schon ganz schön weit! Aber es macht Spass und freue mich immernoch über Strand und Meer!
Bis dahin, Ahoi von sarah
Donnerstag, 17. Juni 2010
Tag 1 im Bullileben!
Jetzt heißt es auf zum nächsten Ort, ein schönes Plätzchen zum frühstücken suchen und dann gehts auf nach Byron Bay und zum Hippiedorf Nimbin.
Soweit von mir, es ist also alles gut! Ich wollte nur schnell die Gelegenheit im Internet nutzen und mich melden!
Mittwoch, 16. Juni 2010
Fraser Island
Es ging nach Fraser Island, auf die größte Sandinsel der Welt. Los gings am Samstag direkt von Vickys Zuhause mit dem großen blauen Bus! Nach
Im "Hostel" angekommen wurde nur schnell was gegessen und die Sachen aufs Zimmer gebracht und weiter gings mit der Sightseeing Tour! Entlang am 75 Mile Beach hielten wir unter anderem am Moheno Schiffswrack, am Indian Head, the Pinnacles und am Eli Creek. Hier haben sich sogar die Amis ins Wasser getraut, da man sich von der Strömung bis zum See treiben lassen konnte. Mir war es aber wie immer zu kalt!
Da der Tag hier jetzt schon um 17 Uhr endet (es ist ja Winter!) fuhren wir dann wieder zu unserer Bleibe. Nach einer heißen Dusche und natürlich einem Aussie BBQ, habe ich neue Spiele gelernt!...Und der Pub um die Ecke freute sich über 18 neue Touristen.
Am 2ten Tag sollte es endlich zum Lake Birrabeen gehen, doch vorher hielten wir an einem See, indem Teebaumöl enthalten war. Das Wasser war echt eisig, aber auch hier waren die
Danach kamen wir endlich zum Paradies See...aber ohne Sonne funktioniert das irgendwie auch nicht! Ich war etwas entäuscht, habe mich dann aber doch ins eiskalte Wasser getraut! (Was tut man nicht alles für Fotos!)
Anschließend fuhren wir noch in einen wunderschönen Regenwald um uns die Beine zu vertreten. Durch Matsche, Flüsse, Regen und Gestrüpp habe ich von der Umgebung nicht mehr so sehr viel gesehen. Das erklärt vielleicht auch, dass ich dann im Bus meinen blinden Passagier entdeckte...Da hatte sich doch tatsächlich ein Blutegel unter meinem Band versteckt, igitt!
Da wir noch etwas Zeit hatten und sich alle im Bus etwas aufwärmen wollten fuhren wir auf die andere Seite der Insel zur Kingfisher Bay. Das besteht eigentlich nur aus einem Holiday Resort, aber der Hafen war ganz nett!
Soviel zum 2ten Tag, abends sind wir dann im Hostel geblieben, immerhin mussten wir uns das WM Spiel morgens um halb 5 ansehen. Bis auf 3 Mädels hat es aber keiner mehr geschafft! Durch das tolle Spiel beflügelt, blieben wir direkt auf und gingen zum Sonnenaufgang zum Strand. Mit der Hoffnung das der Tag besser wird als der vorherige (wettertechnisch). Und tatsächlich, die Sonne ließ sich sogar blicken.
Später sind wir dann zum Hammerstone Sandblow gefahren und haben den restlichen Tag in unseren kleinen Wüste verbracht.
Somit waren 3 Tage Fraser Island auch schon wieder vorbei. Wir hatten letztendlich doch Glück mit dem Wetter (immerhin hätte es auch 3 Tage regnen können!) und unsere Gruppe bestand zum Glück nicht aus alten Leuten ;)
Und jetzt beginnt meine Zeit als heimatlose Backpackerin! Ab morgen werde ich dann ertsmal im Bulli leben und die Ostküste bereisen. Los gehts von Brisbane Richtung Surfers Paradise und Byron bay. Danach dann wieder hoch in den Norden bis nach Cairns.
Soweit zum Plan, aber hier in Australien kommt gott sei dank eh alles anders als man denkt!
Bis dahin, ich fiebere dann Freitag wieder für Deutschland mit!
Sarah
Mittwoch, 9. Juni 2010
Brisbane and a Star is born
Letztes Wochenende sind wir spontan nach Brisbane gefahren, nachdem wir die Nacht davor ausgiebig gekocht und gebacken hatten, um unseren Trip ausführlich zu planen ;)
Da es in Brisbane so schrecklich sein soll Auto zufahren, sind wir nur bis zum nächsten Ort gefahren und von dort dann mit Zug direkt zur Central Station. Es hat nur 8 Dollar gekostet (Hin und zurück) und der Parkplatz fürs Auto war auch kostenlos, somit mussten wir uns auch nicht mit Parkproblemen in der City rumärgern.
In Brisbane konnten wir alles gut zu Fuß erreichen, wir waren zwar am Ende etwas erschlagen, haben dafür aber eine Menge gesehen.
Die Nacht verbrachten wir im Hafen von Bribie Island, im Auto! Schließlich wollten wir mit einem tollen Ausblick aufwachen!
Ansonsten hatte die Insel aber nichts zu bieten, also fuhren wir am nächsten Morgen Richtung Heimat. Der Tag war schön sonnig und so hielten wir in Mooloolaba an, zum sonnen und eventuell etwas von Jessica Watson mitzubekommen (mit 16 Jahren die jüngste Weltumseglerin), die sollte genau zu dem Zeitpunkt mit ihrer Pink Lady im Hafen von Mooloolaba einlaufen. Es waren schon einige Leute da, und um 11:00 Uhr hieß es, sie wird ganz bald eintreffen. Perfekt, haben wir uns gedacht, es gab Musik am Strand und viele Leute zu beobachten, also blieben wir! 4 Stunden und 5000 Leute später kam sie endlich und hielt eine kleine Rede.
Und nach 10 Minuten war schon alles vorbei! Und dafür haben viele schon seit morgens 8 Uhr gewartet?!
Naja, wir haben uns einen schönen Tag am Strand gemacht und nebenbei etwas vom neuen Star in Australien mitbekommen.
Dienstag, 1. Juni 2010
neues aus Noosa
Ich kann es nicht erwarten endlich als Backpacker durchzustarten ;)
Montag, 10. Mai 2010
Wasser, Berge, die Sonne und ich!
Das Wasser war zwar recht kalt, aber man muss ja alles mal ausprobieren! Und so hatten wir die Pools für uns alleine.
Zum Wasserfall war es ein netter Spaziergang durch den Regenwald.
Anschließend fuhren wir durch die Gegend der Glass House Mountains und hielten an ein paar Aussichtspu
Am nächsten Tag haben wir UnderWater World besucht und ein bißchen Findet Nemo gespielt!
Es gibt schon echt komische Unterwasserwesen und ich freue mich umso mehr endlich im Great Barrier Reef zu tauchen.
Die Anlage um UnderWater World, Mooloolaba Wharf, ist richtig schön und ich hab mich fast wie in Newport gefühlt! Herrlich!
Es ist auch direkt an einem schönen Strand gelegen mit einer tollen Strandpromenade, war aber (vielleicht auch wegen Muttertag) richtig voll!
Also fuhren wir lieber zum Coolum Beach und anschließend zum Sonnenuntergang zum Noosa River bei uns in der Nähe.
Unglaublich, dass ich erst nach 5 Monaten meinen ersten Sonnenuntergang am Wasser gesehen hab!
Montag, 3. Mai 2010
Die Schöne und das Biest...
Und das ich heute morgen mit Känguruhs vor meinem Fenster aufgewacht bin ist ja auch nicht schlecht, vielleicht verjagen sie ja die Schlangen und Spinnen!
Mittwoch, 14. April 2010
Tasmanien
Die Innenstadt ist recht alternativ angehaucht, mit vielen Handwerksausstellungen, Galerien, vielen Cafes und Bars. Die Straßen haben mich an San Francisco erinnert und waren mit 2 Kindern im Kinderwagen eine echte Herausforderung!
Da Tasmanien wirklich ziemlich klein ist, kann man hier alles gut mit dem Auto erreichen und jede Menge sehen. Von Hobart aus sind viele Sehenswürdigkeiten ca. 1-2 Stunden entfernt.
So führte mich mein erster Trip zum Mt. Field National Park. Auf dem Weg dor
Eigentlich haben wir mit dem National Park nur den Russel Falls verbunden, aber der Park hatte weitaus mehr zu bieten, also wanderten wir dort ein paar Stunden rum und konnten die schöne Landschaft aus Gletscherseen, Hochmooren, felsigen Berghängen, Wasserfällen und dem tasmanischen Urwald genießen. Wir waren ca. 1000 m hoch und im australischen Skigebiet! Es war schon recht kühl, aber Schnee gabs leider nicht zu sehen.
Auf dem Rückweg fuhren wir auf den Mt. Wellington, der nur 20 km von Hobart entfernt ist. Es dauert aber trotzdem gefühlte 2 Stunden bis man auf der Spitze ist, da man ja nur mit 30 km/h Serpentinen hoch fährt. Dafür waren wir 1270 m über der Hauptstadt und über den Wolken. Wir hatten einen Rundblick bis zu 100 km weit und konnten den Mondaufgang bewundern. Es war fantastisch und die Fotos sind leider überhaupt nichts geworden! Ich glaube ich muss hier wirklich noch in eine gute Kamera investieren.
Über Ostern fuhren wir nach Ouse auf die Farm von Justins Eltern. Und mit Farm ist hier nicht nur ein Bauernhof mit ein paar Feldern gemeint! Es war ein riesiges Gelände/ Gebiet mit einem Villenhaus von 1880. Ich habe mich wie Alice im Wunderland gefühlt und war echt beeindruckt.
Ostern war in etwa wie bei uns, die ganze Familie war zusammen und die Kinder gehen auf Ostereier suche. Das war das erste mal, dass ich richtig Heimweh bekommen habe, da mich vieles an Zuhause erinnert hat und ich gern bei Jettes Taufe dabei gewesen wäre (die ja leider nicht statt fand).
Vielleicht lag es auch einfach an der Atmosphäre,(oder am Champagner oder am Bier!),aber es war echt nett mit der Familie.
Ostermontag waren wir wieder in Hobart und ich konnte mich wieder ins Nachtleben stürzen! Auch hier gefällt mir der Irish Pub wieder am besten, eben wegen der Livemusik.
Und irgendwie scheint jeder Musiker zu sein, jedenfalls spielen alle ein Instrument! Oder es ist einfach eine neue Masche?! Die auf jeden Fall bei mir funktioniert!
Ab Donnerstag hatte ich dann wieder 3 Tage frei, in denen der Rest meiner Sightseeing Liste abgearbeitet werden sollte.
Los ging es mit Port Arthur, eine ehemalige Sträflingskolonie von 1830-1877. DAS Highlight in Tasmanien, da es so alt ist. Es liegt auf einer Halbinsel und auf dem Weg dorthin hielten wir an landschaftlichen Sehenswürdigkeiten, bestehend aus Formationen an den Klippen an. Naja, wenn man schon mal da ist, ganz nett!
Port Arthur besteht also nicht wie ich dachte, nur aus der Ruine des Gefängnisses, sondern ist quasi ein O
Das Gefängnis stand für harte Arbeit und strenge Disziplin und sollte die Sträflinge zu ehrlichen Menschen erziehen. Eine Methode war durch isolierte Einzelzellen und Anonymität. Das heißt, es gab keinen Kontakt zur Außenwelt, die Einzelzelle hatte nur ein kleines Luftloch, 1 Std am Tag musste man Sport in einem Gang machen, man hatte keinen Namen mehr, nur eine Nummer, und alle trugen Masken. Viele zerbrachen daran und wurden verrückt.
Daher gilt Port Arthur noch heute als unheimlicher Ort und es soll dort spuken. Deshalb werden abends Ghost Touren angeboten, der wir uns auch noch angeschlossen haben!
Es war schon sehr gruselig dort nachts mit einer kleinen Gruppe umherzulaufen, nur mit 4 Leuchten bewaffnet und dann die Gruselgeschichten über die Sträflinge oder Geistererfahrungen der Guides zu hören. Ich glaube wir haben wirklich einen Poltergeist gehört ;)
Gott sei dank haben wir es überlebt und konnten die Nacht in unserem Hotel(wuaaaha, direkt auf dem Gelände), ruhig schlafen, bzw. verschlafen!
Nach soviel Historik und Grusel mussten wir erstmal wieder für Aufhellung sorgen und fuhren zur Cadburys Schokoladenfabrik! Es gab leider keine Führung a la Charly und die Schokoladenfabrik und wir haben wi
Weiter ging es zum Tahune Forest Air walk und Hartz Mountains National Park. Hier ging es wieder hoch hinaus, diesmal auf einer
Ein weiteres Highlight für mich waren auch die 2 Schwingbrücken über den Fluss. Hier hat sich klein Sarah mal wieder richtig ausgetobt!
Doch alles ging schneller als gedacht und so fuhren wir auch noch den Hartz Mountain hoch. Haben noch einen weiteren Wasserfall entdeckt und wieder einen wunderschönen Ausblick auf Berge, Bäume und Himmel gehabt.
Für die Hastings Caves hat die Zeit dann aber doch nicht gereicht und so fuhren wir wieder nach Hause.
Nach einer kurzen Nacht ging es am Samstag zum Salamanca Maket, ein großer Markt mit vielen typisch tasmanischen Souvenirs und in die Stadt zum shoppen. Beides eher weniger erfolgreich.
Trotzdem war es ein gelungener Urlaub, mit wahnsinns Aussichten und fantastischen Eindrücken!
Donnerstag, 25. März 2010
Little Miss Sunshine im Sunshine State Queensland an der Sunshine Coast...
Ich bin gespannt und freue mich auf die Dinge die da kommen!
Montag, 22. März 2010
März
Ich freue mich auf Tasmanien am Samstag, habe mir jede Menge Sachen raus gesucht die ich sehen will, hoffe das bekomm ich alles hin.
Im März ist nicht ganz so viel passiert, unser Urlaub in Point Plomer ist mehr oder weniger ins Wasser gefallen! Es hat viel geregnet und somit fiel unsere Hauptbeschäftigung (Surfen und
Der Ausflug zum Ellenborough Falls war traumhaft. Nicht nur der Anblick des Wasserfalls, das gesamte Gebiet war von wunderschönen Wanderwegen umgeben. Auf dem Weg dorthin konnte ich die herrliche Landschaft bewundern und mit dem Auto eine Art Crosstraining machen! (Der Weg zu den Falls besteht aus ca. 29 km Feldweg mit üblen Löchern, den Berg hoch!)
In Bellingen haben wir einen Alternativ-Hippie-Kramm-Markt besucht, mit vielen Ständen, viel selbstgemachtes, Livemusik und lecker Essen! Fast wie ein kleines Festival!
Soweit von mir, würd mich freuen mal wieder was aus Deutschland zu hören, also postet mal ein paar Kommentare!
Donnerstag, 25. Februar 2010
You don`t know what you`ve got...
Ich glaube so langsam kann ich sagen, dass ich mich eingelebt habe und richtig wohl fühle. Ich bin angekommen und habe mich jetzt mal richtig mit der Umgebung befasst, anstatt immer schon alles andere sehen zu wollen. Dabei habe ich heute einen wunderschönen National Park entdeckt, nur 10 Minuten von mir enfernt! Hätte mir ja auch mal eher jemand sagen können! Aber ich glaube, es ist für die Australier einfach nichts besonderes, sie haben es überall und wissen vielleicht gar nicht zu schätzen wie schön sie hier leben. Jetzt, wo ich mich fast Zuhause fühle, muss ich schon fast wieder Abschied nehmen, da meine Familie Ende April für 3 Monate in die Karibik zieht! Leider ohne mich!
Somit ist bei mir schon ein Ende meiner Au pair Zeit in Sicht, die nächsten Wochen sind nämlich schon so gut wie verplant. Morgen gehts wieder nach Point Plomer, wo ich letzten Monat zum campen war, diesmal allerdings im Campinghaus!
Und ab 27.3. sind wir 2 1/2 Wochen auf Tasmanien.
Danach beginnt meine Work and Travel zeit, die hoffentlich mehr aus traveln besteht! Also muss ich mir mal langsam Gedanken über eine Route machen!
Dienstag, 23. Februar 2010
Soundwave Festival 21.2.2010 Sydney
So habe ich bis Freitag auf mein zweites, bei Ebay ersteigertes Ticket gewartet, und war heilfroh, als es dann endlich ankam. Bin ich hier doch tatsächlich auf son scheiß Fakeanbieter reingefallen...
Am Samstag ging mein Flieger nach Sydney, jaha, hier fliegt man zum Festival! Fliegen ist hier in etwa wie Zug fahren, man checkt sogar selbst am Automaten ein! Und es ist recht billig und eben sehr schnell! Nach 50 Minuten war ich auch schon da, und gleich die nächste Überraschung: Alle Züge sind gesperrt und es wird alles über Shuttlebusse umgeleitet. Na bitte, dabei hatte ich alles so schön geplant. Dieses We schien sehr begehrt, es waren mehrere Konzerte, Festivals, Paraden, u.a. AC/DC, die die Stadt in einen Ausnahmezustand versetzt haben! An der Central Station war ebenfalls alles umgeleitet oder gesperrt, so dass ich ewig gebraucht habe, bis ich an meinem Hostel angelangt bin. Gott sei Dank hatte ich im voraus gebucht, es war nämlich alles ausgebucht! So fuhr ich dann in den 10 Stock (von 13!) und war gespannt, was mich im Zimmer erwartet. Als ich die Tür öffnete...nix! Kein Mensch da, nur 3 von 6 Betten waren belegt. Na gut, war ja auch schon spät, waren wohl alle unterwegs, und ich mußte mich auch schon auf den Weg machen. Habe mit Jana und Anni (auch Au Pairs) Bondi Beach unsicher gemacht, waren im Bondi Beach Hotel mit interessanten Leuten und Livebands. Anschließend sind wir noch die Promenade entlang gegangen und haben uns ein Magnum am Strand gegönnt!
Endlich „Zuhause“ , wußte ich ja immernoch nicht was mich auf meinem Zimmer erwartet. Gespannt trat ich ein, und ein Geruch von Alkohol und stinkenden Schuhen kam mir entgegen! 3 Männer schnarchten um die Wette,aber so haben sie wenigstens nicht mitbekommen, dass ich den Mülleimer mitsamt den Bierdosen und der Weinflasche umgerannt hab!
Nach einer kurzen Nacht klingelte mein Wecker um 9 Uhr, jetzt wurden die Jungs leider auch wach und waren etwas überrascht eine weibliche Person zu sehen! Aber das Gute: Männer brauchen nicht lange im Bad, so gab es da schon mal keine Schwierigkeiten!
Nach ca. 1 Std. Zug fahren und 20 Min. Shuttlebus war ich endlich am Eastern Creek Raceway angekommen: FESTIVAL!!!! Ach, war das schön! Die Sonne scheint, (äh, brennt!), tolle Leute, tolle Musik, draußen...Jippi! Ich bin da!
Das Gelände erinnerte mich etwas an Rock am Ring, nur noch etwas größer. Und ich fand RaR schon immer zu groß! Aber irgendwie muss man ja 6 Bühnen unterbringen!
Pünktlich um 11.30 gings los, mein Line up:
Closure in Moscow, Taking back Sunday, Eagles of Death metal, Alexisonfire, Paramore, Placebo, The get up Kids, Shinedown, Dance Gavin Dance, Jimmy eat world, A Day to remember
Volles Programm also. Ich hätte eigentlich viel mehr Bands sehen können und wollen, allerdings waren die Wege zu den anderen Bühnen für den Zeitplan zu weit! Und bis man sich durch die Menge gekämpft hat, war es dann auch schon wieder zu spät! Schade eigentlich, da echt richtig gute Bands am Start waren!
Zudem war es richtig heiß, der Schweiß lief einem von oben bis unten, die Sonncreme schmilzte am Körper und der Staub klebte überall! Gott sei Dank waren viele Wasserfluter im Einsatz und man wurde wenigstens einen Moment erfrischt!
Als die Sonne endlich gegen 20 Uhr verschwunden war, waren es immernoch gefühlte 30 Grad, aber damit kann ich mittlerweile leben!
Somit war Jimmy eat world mein Highlight, da es nicht mehr ganz so heiß war, die Menge am toben und die Playlist fantastisch!
Nachts um 1 war ich wieder zurück in Sydney, es ging weiter zur Afterparty im Trash, irgendwie musst ich ja die Nacht rum kriegen, da mein Flieger erst um 8 Uhr morgens ging!
Hatte mir den Club größer vorgestellt, war aber genau richtig, es kam spitzen Musik, (natürlich viel vom Soundwave!) und es waren noch viele bekannte Leute da, die Gott sei Dank nicht zu müde waren und mir durch die Nacht geholfen haben! Danke!
Total ausgepowert war ich um 6 Uhr am Flughafen, dann hieß es warten...
Am Ende war ich am Montag um 10 Uhr Zuhause und bin um 12Uhr mit einem Grinsen tot ins Bett gefallen!
Festivals sind einfach das Größte!
Montag, 15. Februar 2010
P. Sherman, 42 Wallabi Way...
Wobei man sich hier unter Strandhaus ein supergeiles Wohnhaus direkt am Strand vorstellen muss!
Passend dazu gab es dann auch gleich Champagner (eine Flasche für 85 AUSDollar!, wo wir mal grad 6 auf einmal für`s We gekauft haben!), teuren Rotwein und Garnelen!
Hierbei hab ich mich natürlich gleich als Kostverächter geoutet, da ich weder Meeresfrüchte noch teuren Rotwein mag! Als ich dann auch noch meinte, wir mischen Wein mit Cola, kam das natürlich richtig gut!
Ich blieb dann lieber bei dem was ich kenne, und war mit meinem Wodka-Lemon glücklich!
Wir saßen gemütlich auf dem Balkon und haben den Ausblick genossen. (Nein, man kann vom Meer nicht genug bekommen!)
Später am Abend kam Jas vom Klo zurück und meinte, in einem Schlafzimmer wäre eine Huntsman, Cam solle sie bitte töten! ...Huntsman, Huntsman, da war doch was...
Waaaahh, natürlich: SPINNE! Meine erste Spinne hier, das wollt ich mir nicht entgehen lassen! Als wir dann unten waren, wo war sie?! In meinem Schlafzimmer! Igitt! Direkt über meinem Bett. "Äh, ja, das wollte ich nicht sagen!" , meinte Jas dann nur! Danke auch!
Den Samstag haben wir ganz locker, lässig angehen lassen und am Strand vebracht. Abends gab es dann eine Rocksession, als ich die alte DVD sammlung von Cam entdeckte, bestehend aus Live DVDs von Offspring, U2, Rage against the Machine, Green Day, Sublime, Guns`n`Roses...mit leckeren Mojitos!
Am Sonntag hab ich etwas die Gegend erkundet und einen netten National Park entdeckt (Saltwater National Park), ca. 1,5 km vom Haus entfernt. Mal wieder chillen am Strand!
Dafür, dass ich ja am Samstag und Sonntag meine 10 Stunden leisten musste, hatte ich ein verdammt lustiges und feucht fröhliches Wochenende!
Sonntag, 24. Januar 2010
Wo soll ich anfangen?!
Ich lade einfach mal ein paar Bilder hoch, hoffe die benötigen keine weiteren Erklärungen ;)
Dienstag, 5. Januar 2010
Let me introduce you to...
Es hätte schlimmer kommen können!
Freitag, 1. Januar 2010
Am Ende steht ein neuer Anfang

und der fing schon recht gut an! Nach einer berauschenden Party im Finnian`s Irish Pub und einer kleinen Afterparty, wurde das neue Jahr mit meiner ersten Surfstunde eingeleitet! Somit waren wir die ersten die sich 2010 in die Wellen am Oxley Beach gewagt haben. Das Wasser war wärmer als ich erwartet hab, aus dem Surfen ist dann nicht wirklich was geworden ;)
Es war herlich Neujahr am Strand zu liegen, sich von der Sonne küssen zu lassen und dem Meer zu lauschen. Zudem hat sich die Sonne in den letzten Tagen zuvor eher selten blicken lassen und so fing das neue Jahr sehr zuversichtlich an!
Ich hoffe ihr habt alle ebenso ein schönes Silvester gehabt und seid gut ins neue Jahr gekommen.
Die besten Wünsche von mir!