Die Innenstadt ist recht alternativ angehaucht, mit vielen Handwerksausstellungen, Galerien, vielen Cafes und Bars. Die Straßen haben mich an San Francisco erinnert und waren mit 2 Kindern im Kinderwagen eine echte Herausforderung!
Da Tasmanien wirklich ziemlich klein ist, kann man hier alles gut mit dem Auto erreichen und jede Menge sehen. Von Hobart aus sind viele Sehenswürdigkeiten ca. 1-2 Stunden entfernt.
So führte mich mein erster Trip zum Mt. Field National Park. Auf dem Weg dor
Eigentlich haben wir mit dem National Park nur den Russel Falls verbunden, aber der Park hatte weitaus mehr zu bieten, also wanderten wir dort ein paar Stunden rum und konnten die schöne Landschaft aus Gletscherseen, Hochmooren, felsigen Berghängen, Wasserfällen und dem tasmanischen Urwald genießen. Wir waren ca. 1000 m hoch und im australischen Skigebiet! Es war schon recht kühl, aber Schnee gabs leider nicht zu sehen.
Auf dem Rückweg fuhren wir auf den Mt. Wellington, der nur 20 km von Hobart entfernt ist. Es dauert aber trotzdem gefühlte 2 Stunden bis man auf der Spitze ist, da man ja nur mit 30 km/h Serpentinen hoch fährt. Dafür waren wir 1270 m über der Hauptstadt und über den Wolken. Wir hatten einen Rundblick bis zu 100 km weit und konnten den Mondaufgang bewundern. Es war fantastisch und die Fotos sind leider überhaupt nichts geworden! Ich glaube ich muss hier wirklich noch in eine gute Kamera investieren.
Über Ostern fuhren wir nach Ouse auf die Farm von Justins Eltern. Und mit Farm ist hier nicht nur ein Bauernhof mit ein paar Feldern gemeint! Es war ein riesiges Gelände/ Gebiet mit einem Villenhaus von 1880. Ich habe mich wie Alice im Wunderland gefühlt und war echt beeindruckt.
Ostern war in etwa wie bei uns, die ganze Familie war zusammen und die Kinder gehen auf Ostereier suche. Das war das erste mal, dass ich richtig Heimweh bekommen habe, da mich vieles an Zuhause erinnert hat und ich gern bei Jettes Taufe dabei gewesen wäre (die ja leider nicht statt fand).
Vielleicht lag es auch einfach an der Atmosphäre,(oder am Champagner oder am Bier!),aber es war echt nett mit der Familie.
Ostermontag waren wir wieder in Hobart und ich konnte mich wieder ins Nachtleben stürzen! Auch hier gefällt mir der Irish Pub wieder am besten, eben wegen der Livemusik.
Und irgendwie scheint jeder Musiker zu sein, jedenfalls spielen alle ein Instrument! Oder es ist einfach eine neue Masche?! Die auf jeden Fall bei mir funktioniert!
Ab Donnerstag hatte ich dann wieder 3 Tage frei, in denen der Rest meiner Sightseeing Liste abgearbeitet werden sollte.
Los ging es mit Port Arthur, eine ehemalige Sträflingskolonie von 1830-1877. DAS Highlight in Tasmanien, da es so alt ist. Es liegt auf einer Halbinsel und auf dem Weg dorthin hielten wir an landschaftlichen Sehenswürdigkeiten, bestehend aus Formationen an den Klippen an. Naja, wenn man schon mal da ist, ganz nett!
Port Arthur besteht also nicht wie ich dachte, nur aus der Ruine des Gefängnisses, sondern ist quasi ein O
Das Gefängnis stand für harte Arbeit und strenge Disziplin und sollte die Sträflinge zu ehrlichen Menschen erziehen. Eine Methode war durch isolierte Einzelzellen und Anonymität. Das heißt, es gab keinen Kontakt zur Außenwelt, die Einzelzelle hatte nur ein kleines Luftloch, 1 Std am Tag musste man Sport in einem Gang machen, man hatte keinen Namen mehr, nur eine Nummer, und alle trugen Masken. Viele zerbrachen daran und wurden verrückt.
Daher gilt Port Arthur noch heute als unheimlicher Ort und es soll dort spuken. Deshalb werden abends Ghost Touren angeboten, der wir uns auch noch angeschlossen haben!
Es war schon sehr gruselig dort nachts mit einer kleinen Gruppe umherzulaufen, nur mit 4 Leuchten bewaffnet und dann die Gruselgeschichten über die Sträflinge oder Geistererfahrungen der Guides zu hören. Ich glaube wir haben wirklich einen Poltergeist gehört ;)
Gott sei dank haben wir es überlebt und konnten die Nacht in unserem Hotel(wuaaaha, direkt auf dem Gelände), ruhig schlafen, bzw. verschlafen!
Nach soviel Historik und Grusel mussten wir erstmal wieder für Aufhellung sorgen und fuhren zur Cadburys Schokoladenfabrik! Es gab leider keine Führung a la Charly und die Schokoladenfabrik und wir haben wi
Weiter ging es zum Tahune Forest Air walk und Hartz Mountains National Park. Hier ging es wieder hoch hinaus, diesmal auf einer
Ein weiteres Highlight für mich waren auch die 2 Schwingbrücken über den Fluss. Hier hat sich klein Sarah mal wieder richtig ausgetobt!
Doch alles ging schneller als gedacht und so fuhren wir auch noch den Hartz Mountain hoch. Haben noch einen weiteren Wasserfall entdeckt und wieder einen wunderschönen Ausblick auf Berge, Bäume und Himmel gehabt.
Für die Hastings Caves hat die Zeit dann aber doch nicht gereicht und so fuhren wir wieder nach Hause.
Nach einer kurzen Nacht ging es am Samstag zum Salamanca Maket, ein großer Markt mit vielen typisch tasmanischen Souvenirs und in die Stadt zum shoppen. Beides eher weniger erfolgreich.
Trotzdem war es ein gelungener Urlaub, mit wahnsinns Aussichten und fantastischen Eindrücken!